Innenminister Wolf lässt Malteser kochen

Neuss - Am Montagnachmittag besuchte der Innenminister des Landes NRW, Dr. Ingo Wolf, die Malteser Dienststelle in der Breite Straße und wurde dort vom Stadtbeauftragten Sebastian Rosen sowie dem stellvertretenden Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienst, Albrecht Prinz von Croy, begrüßt. Begeistert überzeugte er sich vom gepflegten Zustand des Materials für den Katastrophenschutz und der Motivation der jungen Einheit. Zur Freude aller
Malteser und Kollegen der übrigen anwesenden Hilfsorganisationen erklärte der Innenminister, dass er entgegen von Gerüchten keine für die Organisationen finanziell belastenden Änderungen der Feldküchen plane. Dies bereitete große Freude, da gerade in diesem Bereich das Engagement der ehrenamtlichen Malteser groß ist. Auch im Allgemeinen wies Wolf daraufhin, wie wichtig das ehrenamtliche soziale Engagement sei. Dessen Unterstützung müsste auch von Arbeitgebern weiter gefördert werden, in dem Helfer im Einsatzfalle ohne Nachteil für den im Katastrophenschutz helfenden Arbeitnehmer freigestellt würden. Die rechtlichen Grundlagen biete das "Feuerschutz und Hilfeleistungsgesetz" (FSHG) allemal. Hilfsorganisationen müssen auch trotz aller Not zur Wirtschaftlichkeit im Rettungsdienst und Katastrophenschutz wegen des sozialen Engagements bevorzugt werden. Hier sei Deutschland auch im europäischen Vergleich beispielhaft.